Donnerstag, 9. April 2015

Solidaritätsaktion der Ver.di-Betriebsgruppe bei den Barmherzigen Brüdern in Reichenbach

Die Ver.di-Betriebsgruppe der Barmherzigen Brüder in Reichenbach hat Anfang dieser Woche mit einem Stand über die aktuelle Aufwertungskampagne im Sozial- und Erziehungsdienst informiert und die Caritas-Beschäftigten zur Solidarität aufgerufen.
Der Stand stieß auf reges Interesse; zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich an einer Unterschriftensammlung zur Unterstützung der Kampagne beteiligt.












Information der Betriebsgruppe zur Aktion: 


Verdi – Stand bei den Barmherzigen Brüdern in Reichenbach
ver.di hat die Tarifregelungen für den Sozial- und Erziehungsdienst gekündigt und eine Kampagne gestartet, um die Sozial- und Erziehungsberufe endlich angemessen aufzuwerten. Menschen mit sozialen Berufen leisten wichtige und gute Arbeit. Die muss entsprechend bezahlt werden. Deshalb: Aufwerten jetzt!
Aktuell laufen die Verhandlungen mit den Arbeitgebern. Es geht um die Frage: Was ist unsere Arbeit wert?
Ver.di fordert für die mehr als 750.000 Beschäftigten in sozialen Berufen bei den Kommunen, bei freien Trägern oder den Kirchen:
  • Die Aufwertung sozialer Berufe nicht nur mit schönen Worten, sondern direkt sichtbar mit einer entsprechenden Bezahlung.
  • Alle Beschäftigten in diesem Bereich sollen besser eingruppiert werden.
  • Eine neue Eingruppierung soll für jede/n eine Gehaltserhöhung von durchschnittlich zehn Prozent bringen
Alle sind sich einig, wenn es um die Frage der Bedeutung der sozialen Berufe geht. Die Wichtigkeit der Tätigkeit von Erzieher/-innen, Sozialarbeiter/-innen und anderer sozialer Berufe für unsere Gesellschaft wird von allen betont. Deshalb muss es auch eine angemessene Bezahlung für diese Berufe geben. Ein Schulterklopfen reicht nicht aus!Die Ergebnisse bei Verdi setzen auch die Standards für unsere Vergütungen im kirchlichen Dienst. Die erzielten Tarifabschlüsse werden im kirchlichen Dienst umgesetzt.Die Kolleginnen und Kollegen bei verdi gehen für die Forderung auf die Straße und treten für die Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienstes ein. In den Einrichtungen des öffentlichen Dienstes wird die Forderung mit Warnstreiks unterstützt.Da wir uns nicht an den Warnstreiks beteiligen können, zeigen wir auf diese Weise die Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen die für die Lohnerhöhung kämpfen. Wir sind selbstverständlich Gewerkschaftsmitglieder und wir fordern auch alle Kolleginnen und Kollegen bei Caritas und Kirche auf in die Gewerkschaft einzutreten.Gemeinsam mit den vielen Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst und bei den großen Wohlfahrtsverbänden. Wir leisten gute und wertvolle Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, behinderten und alten Menschen. Deshalb sollten wir selbstbewusst für unsere Interessen eintreten.

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