Infoblog für Verdi-Betriebsgruppen in Caritas-Einrichtungen & Interessierte. In Bayern und anderswo.
Mittwoch, 5. September 2018
Frühkindliche Bildung verbessern ver.di-Forderung nach bundeseinheitlichen Kita-Standards durch Bertelsmann-Stiftung bestätigt
Montag, 28. Juli 2014
Freitag, 7. Oktober 2022
ver.di mahnt Bundesrat: Die Fortführung des sogenannten Gute-Kita-Gesetzes muss sich auf die wesentlichen Faktoren für Kita-Qualität fokussieren
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, das sogenannte Gute-Kita-Gesetz fortzuführen und bis zum Ende der Legislatur in ein Qualitätsentwicklungsgesetz mit bundesweiten Standards für Kindestageseinrichtungen zu überführen. Anlässlich der Bundesratssitzung am 7. Oktober 2022 ermahnt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Bund und Länder, sich auf die wesentlichen Faktoren für eine gute Kita-Qualität zu konzentrieren und nachhaltige Strukturen, beispielsweise durch mehr Fachpersonal zu schaffen.
„Diese bundesweiten Standards sind notwendiger denn je, denn aktuell ist die Qualität der frühkindlichen Bildung abhängig von der Kassenlage der Länder und Kommunen. Das wirkt sich negativ auf Kinder, Eltern und Fachkräfte aus“, kritisiert die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle. Der jetzt vorgelegte Gesetzentwurf „Zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung“ (KiTa-Qualitätsgesetz) und die damit verbundenen 4 Milliarden Euro, die die Länder für die Kitas erhalten, müssten daher als Vorbereitung für Standards sinnvoll genutzt werden.
„Die Fortführung des Gute-Kita-Gesetzes muss jetzt einen Schwerpunkt auf die Faktoren legen, die für eine gute Bildungs- und Erziehungsarbeit in Kitas maßgeblich sind: Das sind in erster Linie gut qualifizierte Fach- und Leitungskräfte, die den Kindern und Familien in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen und Trägerstrukturen, die die Arbeit in den Kitas unterstützen“, so Behle. Zu diesen Faktoren seien bundesweite Standards notwendig. ver.di habe in den vergangenen Jahren mehrfach auf diese Notwendigkeit hingewiesen und konkrete Vorschläge präsentiert.
ver.di begrüße, dass das Gesetz nun endlich die verbindliche Staffelung der Beiträge nach dem Einkommen der Eltern vorsieht. „Kinder haben ein Recht auf Bildung. Ihre Teilhabe an den öffentlichen Bildungsangeboten darf nicht vom Portemonnaie der Eltern abhängen“, mahnte die ver.di-Vize den Bundesrat.
Mehr zu den ver.di-Vorschlägen:
ver.di fordert bundeseinheitliche Qualitätsstandards für Kindertageseinrichtungen
[Quelle: Ver.di-Pressemitteilung 5.10.2022]
Dienstag, 6. November 2018
Kasseler Konferenz/Sozial- und Erziehungsdienst: Beschäftigte fordern mehr Personal und verstärkte Ausbildung von Fachkräften
Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Finanzierung des Gute-Kita-Gesetzes betonte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey bei der Konferenz, gute Qualität in Kindertagesstätten gebe es nur mit genug qualifiziertem Personal. Sie kündigte eine "Fachkräfteoffensive" an, mit der unter anderem die Bedingungen der Ausbildung verbessert werden sollen. Die Ministerin erklärte zudem, sie werde sich dafür einsetzen, die finanzielle Unterstützung des Bundes für die Kitas über 2022 hinaus fortzusetzen. „Ich halte die Aufwertung der sozialen Berufe für ein Schlüsselthema des 21. Jahrhunderts“, so die Ministerin Giffey.
Donnerstag, 16. August 2018
Pressemeldung: Kita-Gewerkschaft ver.di fordert ein wirklich "Gutes-Kita-Gesetz"
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bundesvorstand www.verdi.de
Kita-Gewerkschaft ver.di fordert ein wirklich "Gutes-Kita-Gesetz"
Berlin, 10.08.2018
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert, dass der Referentenentwurf für ein "Gute-Kita-Gesetz" hinter dem Ziel des Ministeriums zurückbleibt. Dennoch begrüßt ver.di, dass der Bund Mittel für die Kitas zur Verfügung stellt, die über den vereinbarten Betrag in der Koalitionsvereinbarung hinausgehen. Leider ist im Entwurf nicht verbindlich vorgesehen, dass dauerhaft Mittel vom Bund zur Verbesserung der Qualität der Kitas und zum Ausbau des Angebots sowie zur Gewinnung von Fachkräften zur Verfügung gestellt werden.
Donnerstag, 26. September 2019
Kitas brauchen weitere 106 000 Fachkräfte
Heute bestätigt eine Schlagzeile der Süddeutschen Zeitung (im Blogtitel wiedergegeben) die Dringlichkeit des Themas:
Die Zahl der Fachkräfte in den Kitas hat sich deutlich erhöht - doch vielerorts steht noch immer kein Personal zur Verfügung. …und auch zu dieser "verpassten Chance" haben wir uns hier im Blog schon mehrfach geäußert.
… die Personalausstattung vieler Kitas, vor allem in den östlichen Bundesländern, entspricht nach wie vor bei weitem nicht den Standards, welche Experten für eine gute frühkindliche Betreuung fordern. Schuld ist vielfach der Personalmangel. Dieser belaste nicht nur die Kita-Qualität, sondern auch die Erzieherinnen und Erzieher und erschwere es, mehr Menschen für den Beruf zu begeistern, heißt es in der Studie. Veränderungen im Ausbildungssystem wären eine Lösung, aber auch eine höhere Vergütung und vor allem bessere Arbeitsbedingungen für das Kitapersonal.
"Gute-Kita-Gesetz" - eine "vertane Chance"
Das "Gute-Kita-Gesetz", über das der Bund den Ländern 5,5 Milliarden Euro für eine Verbesserung der Kita-Qualität zukommen lässt, hält der Vorstand der Bertelsmann Stiftung, Jörg Dräger, für eine "vertane Chance". In vielen Bundesländern wird das Geld nicht in die Qualität der Kitas investiert, sondern in die Senkung oder Abschaffung der Kitagebühren. ...
Aber auch die Tagesschau widmet sich dem Thema:
Mehr unter Dreijährige in der Kitaund macht damit auf einen weiteren Aspekt aufmerksam, der den Fachkraftmangel verstärkt und noch weitere Qualitätsoffensiven benötigt.
Dazu ver.di:
„Wir appellieren an den Bund, die Länder, die Kommunen und alle Träger, mit ver.di an einem Strang zu ziehen und die Ausbildung sozialpädagogischer Fachkräfte attraktiver zu machen. Wir brauchen einheitliche und gute Ausbildungsbedingungen. Das Qualifikationsniveau muss erhalten bleiben“Die Medieninformation unserer ver.di vom 26.09.2019: „ver.di fordert deutschlandweite Standards für Kitas und für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern“ zur Kenntnisnahme und Verteilung ist auch hier abruf- und in sozialen Medien teilbar: https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++c86871b2-df85-11e9-af68-525400b665de
Freitag, 18. März 2016
Zwischenruf - Entgeltordnung (3)
Folgerungen aus der Vorgabe, dass im Dienstleistungsbereich die Bereitstellung der Arbeitskraft im Fokus steht!
"Quantität ist etwas, was man zählt - Qualität ist etwas, auf was man zählt"
Bei Bereitstellung der Dienstleistungen steht die Qualität der Arbeit im Vordergrund des Interesses. Das wird an einem einfachen Beispiel deutlich.
Krankenhauskeime sind eine der wichtigsten Probleme im Klinikbereich. Sogar im Reinigungsdienst kann es daher nicht um die Quadratmeter gehen, die mehr oder weniger oberflächlich gereinigt werden. Gründlichkeit geht "vor Fläche". Und was schon im Reinigungsdienst gilt, muss für den Umgang mit Menschen - sei es als Arzt oder als Pflegekraft - erst recht gelten.
Dabei muss der "ganzheitliche Ansatz" im Mittelpunkt der Bemühungen stehen. Es hilft wenig, die Aufgaben etwa in der Altenpflege so zu "zerlegen", dass etwa die verantwortlichen Pflegefachkraft nicht mehr überblicken kann, ob genug Flüssigkeit aufgenommen wird - weil die Versorgung mit Lebensmitteln und Getränken durch Hilfskräfte eines Cateringunternehmens erfolgt. Das mag finanziell günstiger sein - dient im Zweifel aber nicht der optimalen Versorgung.
Donnerstag, 23. Juni 2022
ver.di mahnt die Bundesregierung zur Weiterführung des Gute-Kita-Gesetzes
Im Rahmen der Beratungen für den Bundeshaushalt 2023 wird in diesen Tagen auch über die Fortführung der Mittel zum sogenannten Gute-Kita-Gesetz entschieden. Der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wurde in diesem Zusammenhang bekannt, dass die Verhandlungen zwischen dem Bundesfinanzministerium und dem Bundesfamilienministerium zum Gute-Kita-Gesetz ins Stocken geraten sind und dass die Fortführung in Frage steht. ver.di mahnt die Bundesregierung zur Weiterführung des Gesetzes.
Das Gute-Kita-Gesetz dient der Weiterentwicklung der Qualität und der Verbesserung der Teilhabe in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege (KiQuTG). Der Bund unterstützt die Länder hierbei seit Januar 2019 bis zum Ende des Jahres 2022 mit 5,5 Mrd. Euro.
„Durch das Gute-Kita-Gesetz sind viele sinnvolle Maßnahmen, wie beispielsweise die Erhöhung der Personalschlüssel, die Aufstockung der Leitungsstunden oder der Ausbau der praxisintegrierten Ausbildung auf den Weg gebracht worden“, betont die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle. „Das wieder zurückzunehmen wäre grob fahrlässig. Die Kitas und ihre Beschäftigten sind am Limit.“ ver.di habe durch den Tarifabschluss für die Beschäftigten in den Kitas den Anspruch auf Regenerationstage und die Ausweitung der Vor- und Nachbereitungszeiten erreicht. Damit dies zu einer Entlastung der Beschäftigten führe, müssten nun auch Bund und Länder ihren Teil leisten.
Dienstag, 29. Juli 2014
Milliarden, die sich rechnen ...
26. Juli 2014 14:01
Kita-Ausbau
Milliarden, die sich rechnen
Die Bundesregierung hat die Kinderbetreuung deutlich ausgebaut, die Qualität in den Einrichtungen ist aber höchst unterschiedlich. Um gemeinsame Standards durchzusetzen, braucht es aber vor allem eines: viel Geld.
Donnerstag, 7. Februar 2019
"Was die Länder mit den Kita-Milliarden planen"
Montag, 9. Juli 2018
Pressemeldung Qualität in Kitas benötigt gut ausgebildetes Personal
M e d i e n i n f o r m a t i o n
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bundesvorstand www.verdi.de
Qualität in Kitas benötigt gut ausgebildetes Personal
Berlin, 06.07.2018
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Aufstockung der Mittel für die Realisierung des "Gute-Kita-Gesetzes"
auf 5,5 Mrd. Euro durch die Bundesregierung. Gleichzeitig fordert ver.di, dass hiermit neue Fachkräfte für Kitas gewonnen beziehungsweise ausgebildet werden.
Das größte Problem bei der Qualitätsentwicklung in den Kitas stelle der von Jahr zu Jahr anwachsende Fachkräftemangel dar, betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied Wolfgang Pieper. Für alle Maßnahmen, durch die die Kindertagesbetreuung qualitativ weiterentwickelt werden könne, werde gut ausgebildetes Fachpersonal benötigt.
"Auf allen Ebenen des Systems, angefangen bei der täglichen Arbeit in den Kitas, über das Studium der Fachschullehrerinnen bis hin zur Förderung von Nachwuchs an den Universitäten, brauchen wir dringend gutes Personal", so Pieper. Eine Personalgewinnung über "Schmalspurausbildungen" würde die Weiterentwicklung der Kita-Qualität jahrzehntelang unmöglich machen.
ver.di fordert die Bundesregierung daher auf, die Gewinnung von Interessentinnen und Interessenten und die Ausbildung von Fachkräften für die Kindertagesbetreuung sowie des gesamten Ausbildungs- und Unterstützungssystems in den Mittelpunkt der Zielvereinbarungen mit den Ländern im Rahmen des "Gute-Kita-Gesetzes" (KiQuEG) zu stellen.
Pressekontakt:
V.i.S.d.P.:
Martina Sönnichsen
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011
und -1012
Fax: 030/6956-3001
e-mail:
pressestelle@verdi.de
Montag, 27. Mai 2013
Kita-Qualität: Experten zweifeln ...
Kita-QualitätDer Bericht bestätigt die Einschätzung von ver.di Bayern. Dort ist der kommunale Arbeitgeberverband aufgefordert, einen (landesbezirklichen) Tarifvertrag zu den Arbeitsbedingungen in Kindertagesstätten abzuschließen. Die geforderten besseren Arbeitsbedingungen sind die Voraussetzung für "deutsche Wertarbeit".
Experten zweifeln an deutscher Wertarbeit
Die Bildungsqualität deutscher Kindertageseinrichtungen ist im internationalen Vergleich bloß Mittelmaß. Diese Auffassung vertritt die Kinderkommission des Bundestages, nachdem sie in der vergangenen Woche Experten zu diesem Thema angehört hat.
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Freitag, 31. Mai 2013
Debatte um Qualität von Kita-Plätzen
Debatte um Qualität von Kita-PlätzenEine der Probleme des "Fachkräftemangels" ist doch, dass die Arbeitsbedingungen und die Vergütung durchaus verbesserungsfähig sind - und damit auch erfahrene Kräfte im Beruf bleiben könnten.
"Wo bleibt die Menschlichkeit?"
Ab 1. August haben Eltern einen Rechtsanspruch auf Betreuungsplätze für Kinder unter drei. Rund 100.000 Plätze fehlen noch - und die Kommunen wollen diese Lücke wegen drohender Klagen unbedingt schließen. Das geht offenbar vielerorts zu Lasten der Qualität.
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Stand: 30.05.2013 19:43 Uhr
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Montag, 12. August 2019
KiTas: "Milliarden, die die Kitas nicht unbedingt besser machen" - Süddeutsche Zeitung zur Verwendung der Mittel aus dem "Gute-KiTA-Gesetz"
Gebühren senken statt in die Qualität zu investieren
Anfang des Jahres ist das Gesetz in Kraft getreten, das Familienministerin Franziska Giffey (SPD) schlau "Gute-Kita-Gesetz" getauft hat. Bis 2022 überweist der Bund den Ländern insgesamt 5,5 Milliarden Euro. Macht das die Kitas besser?
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Tatsächlich geht der Trend woanders hin: ... anstatt die 5,5 Milliarden Euro größtenteils in Gehälter, Personalentwicklung und die Ausstattung zu stecken, wozu Experten dringend raten, senken viele Landesregierungen lieber die Kitagebühren, auch für Gutverdiener. Eine Logik, die Gewerkschafterin Alsago kritisiert: "Dem System durch die Gebührenfreiheit für alle sogar noch Geld zu entziehen, halten wir angesichts des Mangels für absurd."
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Donnerstag, 19. September 2019
Unterfinanzierung kirchlicher Kindergärten - Könnten Konsequenzen drohen?
"Aus der Sicht der konfessionellen Träger von Kindertageseinrichtungen ist die Auskömmlichkeit der zur Verfügung stehenden Mittel nicht erreicht", heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme des Katholischen Büros an den Düsseldorfer Landtag. Dort wird derzeit eine umfassende Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) beraten. Die katholische Kirche unterhält in Nordrhein-Westfalen 2.456 Kindergärten.
Wir haben über die Befürchtungen schon früher informiert
Dienstag, 18. Dezember 2018
KiTAs: Länder müssen in Qualität investieren und Fachkräfte ausbilden
Das Geld soll dem Bericht zufolge unter anderem dazu verwendet werden, die Erzieherausbildung zu vergüten. Derzeit werden die ersten beiden Ausbildungsjahre im Erzieherberuf, die an einer Fachschule stattfinden, nicht bezahlt.Hintergrund ist ein schwelender Konflikt über die Verwendung der Mittel aus dem nun beschlossenen "Gute-Kita-Gesetz". Die Länder bestehen darauf, dass diese Mittel auch für die Beitragsfreiheit des KiTA-Besuches verwendet werden können.
Die Funke-Zeitungen zitieren aus einer aktuellen Prognos-Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums, nach der bis zum Jahr 2025 in deutschen Kitas 191.000 Fachkräfte *) fehlen, bis zum Jahr 2030 sind es demnach 199.000. Der Studie zufolge ließen sich durch die Einführung einer Ausbildungsvergütung 50.000 zusätzliche Schulabgänger für eine Erzieherausbildung gewinnen.
Aus Sicht der Arbeitnehmer ist es dagegen schon aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels nötig, die Attraktivität des Berufes massiv zu verbessern.
Montag, 14. Januar 2019
Gute-Kita-Gesetz noch nicht da – Geld schon weg
unter diesem Titel hat "DER PARITÄTISCHE" zusammen gestellt, wie die Länder die Gelder aus dem Gesetz der Bundesregierung zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung (KiGuTG, BT-Drucksache 19/4947) verwenden wollen. Mit dem - als "Gute-KiTa-Gesetz" bekannten Werk will der Bund ausdrücklich "bundesweit gleichwertige qualitative Standards" in den Kindertagesstätten erreichen.
Montag, 7. Januar 2019
Dramatische Personalnot in Kindertagesstätten
Dramatische Personalnot: Manche Kita muss mittlerweile tageweise dichtmachen
4. Januar 2019
BERLIN. In vielen Kitas fehlen Erzieherinnen und Erzieher. Mitunter ist die Not so groß, dass Einrichtungen die Betreuungszeiten herunterfahren oder tageweise schließen müssen – extrem schwierig für berufstätige Eltern.
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Die Brisanz der Lage zeigen exemplarisch die Zahlen der niedersächsischen Stadt Achim zum Kita-Jahr 2017/2018: An 78 Tagen musste diese Kita mit mehreren Gruppen das Betreuungsangebot reduzieren oder schließen. «Wir wissen, wie schwer das für Eltern ist», sagt Wiltrud Ysker, die in Achim für den Fachbereich Bildung zuständig ist.
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Die Gewerkschaft geht davon aus, dass Deutschland bis 2025 mindestens 300.000 zusätzliche Erzieherinnen und Erzieher braucht, um den jetzigen Standard zu halten. Wenn Deutschland die Qualität verbessern wolle, seien wahrscheinlich rund 500.000 zusätzliche Fachkräfte nötig, sagt Köhler, der darauf verweist, dass ein großer Teil der Frauen in den Kitas älter als 50 Jahre ist. Eine Studie für das Familienministerium geht davon aus, dass bis 2030 fast 200.000 Fachkräfte in Kindergärten und Grundschulen fehlen. Auch wenn die Zahlen von Gewerkschaft und Ministerium weit auseinander liegen: Der Ernst der Lage ist klar. Von Helen Hoffmann, dpa
Quelle: https://www.news4teachers.de/2019/01/dramatische-personalnot-manche-kita-muss-tageweise-dichtmachen/
Mittwoch, 19. Dezember 2018
Ver.di begrüßt Fachkräfteoffensive - Gute Kitas brauchen gut ausgebildetes Personal in ausreichender Zahl:
inzwischen gibt es eine weitere Medieninformation vom 18.12.2018 der Kirchengewerkschaft im DGB:
„ver.di begrüßt Fachkräfteoffensive - Gute Kitas brauchen gut ausgebildetes Personal in ausreichender Zahl:
Jetzt sind die Länder gefordert“ zur Kenntnisnahme und weiteren Verteilung.
Quelle:
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M e d i e n i n f o r m a t i o n
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bundesvorstand www.verdi.de
ver.di begrüßt Fachkräfteoffensive - Gute Kitas brauchen gut ausgebildetes Personal in ausreichender Zahl: Jetzt sind die Länder gefordert
Berlin, 18.12.2018
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Initiative des Bundes-Familienministeriums, neben dem "Gute-KiTa-Gesetz" nun direkt auf den Fachkräftemangel im Kita-Bereich zu reagieren. Die heute durch Bundesministerin Franziska Giffey vorgestellte Fachkräfteoffensive zur Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, so die beiden ver.di-Bundesvorstandsmitglieder Wolfgang Pieper und Sylvia Bühler.
Donnerstag, 27. August 2015
Sozial- und Erziehungsdienst - alles ruhig?
Immerhin wird der Sommer von den Medien gut genutzt, um die Thematik zu vertiefen. Eine Reihe von Beiträgen fanden wir besonders bemerkenswert:
- Montag: "Ohne Umverteilung wird das Soziale zum Luxus" erklärt Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann in einem Gespräch mit heute.de: "Ohne Regulierung, die auch Momente der Umverteilung einschließt, droht eine Rückkehr zu überwunden geglaubten Zeiten einer Schicht von Superreichen, die nicht wissen, wohin mit all den Überschüssen, die ihnen zufließen, und den vielen anderen, deren Einkommen bestenfalls stagnieren, die Angst vor dem Absturz haben und deren Jobs immer stressiger werden."
Der Beitrag ist mit einer Reihe weiterer Artikel und Videos zum Thema verlinkt. - Dienstag: Die Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht ihre Studie "Ländermonitorung Frühkindliche Bildungssysteme":
Ergebnis:



