Wie wir bereits berichtet haben, wird die Neufassung der Grundordnung in den bayerischen Bistümern Eichstätt, Regensburg und Passau nicht in Kraft gesetzt.
Infoblog für Verdi-Betriebsgruppen in Caritas-Einrichtungen & Interessierte. In Bayern und anderswo.
Freitag, 31. Juli 2015
Mittwoch, 29. Juli 2015
Bundesweite Bewegung für mehr Personal in Krankenhäusern - Die Bewegung wird immer größer - Die Auseinandersetzung um genügend Personal geht weiter
kirchlichen und privaten Krankenhäusern so einig und so gemeinsam unterwegs. Die Politik spürt, dass eine Bewegung der Beschäftigten in den Krankenhäusern wächst, die sie nicht mehr ignorieren kann. Es gibt erste Reaktionen der großen Koalition.
Die Bewegung bei der großen Koalition zeigt, dass die Aktion Eindruck gemacht hat. Wieviel wirklich erreicht wird, wird man im Krankenhausstrukturgesetz sehen. Das Gesetz wurde im Juli in den Bundestag eingebracht. Gleich nach der parlamentarischen Sommerpause geht es mit der Anhörung am 7. September 2015 im Gesundheitsausschuss des Bundestags in die Schlussrunde. Im Oktober ist mit der zweiten und dritten Lesung zur rechnen.
Die Bewegung bei der großen Koalition zeigt, dass die Aktion Eindruck gemacht hat. Wieviel wirklich erreicht wird, wird man im Krankenhausstrukturgesetz sehen. Das Gesetz wurde im Juli in den Bundestag eingebracht. Gleich nach der parlamentarischen Sommerpause geht es mit der Anhörung am 7. September 2015 im Gesundheitsausschuss des Bundestags in die Schlussrunde. Im Oktober ist mit der zweiten und dritten Lesung zur rechnen.
Montag, 27. Juli 2015
Schlichtungsvorschlag SuE - Mitgliederbefragung läuft
Die Mitglieder werden noch bis zum 5. August 2015 meist in den Einrichtungen und auf Versammlungen über Inhalte und Auswirkungen der Schlichtungsempfehlung informiert und können ihre Fragen stellen. Zusätzlich wird empfohlen, in den ver.di-Bezirken und -Geschäftsstellen zentrale Wahlbüros einzurichten, damit auch die Kollegen/innen, deren Einrichtungen geschlossen sind, die Möglichkeit der Stimmabgabe haben. Die Mitgliederbefragung wird geheim durchgeführt.
Wie die Mitgliederbefragung funktioniert
Da es sich um einen Flächentarifvertrag handelt, wird das Ergebnis ausschließlich bundesweit zusammengestellt, veröffentlicht und dann in der nächsten Streikdelegiertenkonferenz am 8. August 2015 bewertet. Danach wird am 12. August 2015 die Bundestarifkommission darüber befinden und ebenfalls je nach Ausgang der Mitgliederbefragung entsprechende Beschlüsse fassen.
Stimmen zum Schlichtungsvorschlag hat ver.di hier "klick" zusammen gestellt
Wie die Mitgliederbefragung funktioniert
Da es sich um einen Flächentarifvertrag handelt, wird das Ergebnis ausschließlich bundesweit zusammengestellt, veröffentlicht und dann in der nächsten Streikdelegiertenkonferenz am 8. August 2015 bewertet. Danach wird am 12. August 2015 die Bundestarifkommission darüber befinden und ebenfalls je nach Ausgang der Mitgliederbefragung entsprechende Beschlüsse fassen.
Stimmen zum Schlichtungsvorschlag hat ver.di hier "klick" zusammen gestellt
Sonntag, 26. Juli 2015
Kleine Presseschau zum kirchlichen Arbeitsrecht am Sonntagabend
Die Welt am Sonntag hat sich heute in einem Artikel Drei Bischöfe gegen ein liberaleres Arbeitsrecht mit einen "Richtungsstreit" in der katholischen Kirche Bayerns befasst. Bezogen hatte sich die Zeitung unter anderem darauf, dass der Passauer Bischof Oster am Mittwoch auf Facebook sehr ausführlich seine Sicht der Dinge in der Diskussion zum kirchlichen Arbeitsrecht im Zusammenhang mit der Neufassung der Grundordnung dargestellt hatte.
Auf Facebook hat die kirchenpolitische Positionierung des Bischofs eine interessante Kontroverse ausgelöst, an der sich auch der Bischof selbst beteiligt.
Die organisierte Mitarbeiterschaft der katholischen Kirche hat inzwischen auch schon auf den Facebookbeitrag reagiert: sie hat unter dem Titel Oster: Einige Formulierungen sind zu unpräzise die KNA-Meldung zum Facebook-Eintrag des Bischofs dokumentiert.
Auf Facebook hat die kirchenpolitische Positionierung des Bischofs eine interessante Kontroverse ausgelöst, an der sich auch der Bischof selbst beteiligt.
Die organisierte Mitarbeiterschaft der katholischen Kirche hat inzwischen auch schon auf den Facebookbeitrag reagiert: sie hat unter dem Titel Oster: Einige Formulierungen sind zu unpräzise die KNA-Meldung zum Facebook-Eintrag des Bischofs dokumentiert.
Samstag, 25. Juli 2015
Gemeinsame Aktion von AGMAV, KAB und Verdi am vergangenen Freitag vor dem Landtag Baden-Württemberg
![]() |
| Vor dem Landtag (Foto: Wolfgang Lindenmaier) |
Aktion „Haus der guten Pflege“ am Freitag vor dem Landtag Baden-Württembergs.
Unter dem Motto „Mir brauchet mehr Leut‘, net morga – heut‘!“ machten Interessen-vertretungen diakonischer und anderer Pflegeeinrichtungen am am vergangenen Freitag, 24. Juli 2015, auf dem Stuttgarter Schlossplatz auf die Notwendigkeit besserer (Arbeits-)Bedingungen in der Altenpflege aufmerksam. Veranstaltet wurde die Aktion von der Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen (AGMAV) der Diakonie Württemberg mit Unterstützung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) der Diözese Rottenburg-Stuttgart.Freitag, 24. Juli 2015
Verhandlungen für einen landesweiten Tarifvertrag Pflege beginnen am kommenden Montag in Niedersachsen
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat die Verbände der freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen zu Verhandlungen für einen landesweiten Tarifvertrag in der Altenpflege aufgefordert. Dies betrifft die AWO, die Diakonie, die Caritas, das DRK und den Paritätischen Wohlfahrtsverband. Voraus gegangen waren zwei Sondierungsgespräche von ver.di mit dem Arbeitgeberverband der AWO und dem Diakonischen Dienstgeberverband, mit denen ver.di bereits Tarifverträge abgeschlossen hat. Die Tarifverhandlungen werden am Montag, 27. Juli in Hannover aufgenommen.
Donnerstag, 23. Juli 2015
1.000.000 Seitenaufrufe beim Weltbild-ver.di-Blog
Dem Glückwunsch von Frank Bsirske an unseren Schwester-Blog (zudem noch mit kirchlichen Hintergrund) zu 1.000.000 Seitenaufrufen schließen wir uns gerne an und wünschen euch weiterhin nicht nur viele Leser sondern auch ebenso viele Mitkämpfer für die gemeinsame Sache!
Mittwoch, 22. Juli 2015
Mittwoch, 22. Juli 2015
Zur Tarifbewegung Sozial- und Erziehungsdienst
Die Bertelsmann-Stiftung hat vor vier Wochen eine zusammen mit der Prognos AG erstellte Studie veröffentlicht, in welcher Vorausberechnungen der Einkommensentwicklung in verschiedenen Branchen, Haushalten und Einkommensgruppen bis zum Jahr 2020 vorgenommen werden.
Die makroökonomischen Prognosen weisen nach 8 mageren Jahren für die Wirtschaftszweige Erziehung/Unterricht sowie Gesundheits-/Sozialwesen acht weitere Jahre aus, in denen die Entwicklung im Vergleich zur Entwicklung anderer Branchen wiederum mager genannt werden darf.
Die Bertelsmann-Stiftung fasst die Ergebnisse so zusammen:
Ein weiterer Eindruck drängt sich auf, der zwar nicht thematisiert wird, den aber wir bemerkenswert finden: dort wo starke Tarifverträge dominieren ist die Entwicklung regelmäßig positiver als dort, wo der 3. Weg der kirchlichen Wohlfahrtsverbände die Marktsituation dominiert...
Die makroökonomischen Prognosen weisen nach 8 mageren Jahren für die Wirtschaftszweige Erziehung/Unterricht sowie Gesundheits-/Sozialwesen acht weitere Jahre aus, in denen die Entwicklung im Vergleich zur Entwicklung anderer Branchen wiederum mager genannt werden darf.
Die Bertelsmann-Stiftung fasst die Ergebnisse so zusammen:
Die Lohneinkommen der Beschäftigten in Deutschland werden bis 2020 steigen. Allerdings wird parallel die Lohnungleichheit zunehmen, denn Geringverdiener, Sozialberufe, Dienstleister und Haushalte mit Kindern profitieren erheblich weniger. An dieser Entwicklung ändert auch das aktuelle staatliche Umverteilungssystem nichts.Verlierer sind offensichtlich diejenigen, die Verantwortung für Kinder, für Erziehung und Soziales übernehmen, unabhängig davon ob das beruflich geschieht durch Erzieherinnen oder privat durch die Eltern.
Ein weiterer Eindruck drängt sich auf, der zwar nicht thematisiert wird, den aber wir bemerkenswert finden: dort wo starke Tarifverträge dominieren ist die Entwicklung regelmäßig positiver als dort, wo der 3. Weg der kirchlichen Wohlfahrtsverbände die Marktsituation dominiert...
Dienstag, 21. Juli 2015
Jetzt in Kitas investieren! - DGB und DCV zum heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld
Zum heutigen BVerfG-Urteil zum Betreuungsgeld ("Keine Gesetzgebungskompetenz des Bundes für das Betreuungsgeld") sammeln wir erste Stimmen - Deutscher Gewerkschaftsbund und Deutscher Caritasverband:
Elke Hannack: Jetzt in Kitas investieren!
DCV-Pressemeldung
Elke Hannack: Jetzt in Kitas investieren!
Der DGB begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, nach dem das Betreuungsgeld nicht in die Zuständigkeit des Bundes fällt und damit nichtig ist. „Der DGB hat von Beginn an davor gewarnt, das Betreuungsgeld einzuführen“, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack. Nun müssten die frei werdenden Gelder in den Ausbau und in die Qualität der frühkindlichen Bildung und Betreuung investiert werden.
Quelle:
Deutscher Caritasverband:
Alle Familien brauchen FörderungQuelle:
BERLIN, 21.07.2015 // Welche Art der Betreuung Familien wählen darf nicht darüber entscheiden, ob sie staatliche Unterstützung erhalten. „Betreuungsgeld oder Kita – vor diese Entscheidung sollte man Eltern nicht stellen," sagt Caritas-Präsident Peter Neher. [...] Familien müssen Wahlmöglichkeiten haben. Dazu gehört auch, dass gute Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, der Beruf der Erzieherin aufgewertet und weiter in die Qualität der öffentlich geförderten Kinderbetreuung investiert wird. Die Caritas plädiert hier für bundesweit gültige Qualitätsstandards.
DCV-Pressemeldung
Sommer - Pause - Ferien und Urlaub
das gilt auch für die Blog-Redaktion. Wir werden daher - wie jedes Jahr bisher - in den nächsten Wochen unsere Beiträge etwas reduzieren. Soweit nicht etwas "unvorhergesehen dringendes" passiert, wollen wir in den nächsten Wochen die Dienst- und Donnerstage (sowie natürlich Samstag, den siebten Tag der Woche, und Sonntag, den Tag des Herrn) von Beiträgen frei halten.
Wir wünschen allen Lesern an dieser Stelle eine erholsame Ferien- und Urlaubszeit. Und für diejenigen, die weiter in Dienst sind: es gibt auch zwischendurch immer wieder was zu lesen.
Wir wünschen allen Lesern an dieser Stelle eine erholsame Ferien- und Urlaubszeit. Und für diejenigen, die weiter in Dienst sind: es gibt auch zwischendurch immer wieder was zu lesen.
Montag, 20. Juli 2015
TV-Tipp: Die Story im Ersten Mobbing, Sabotage, Kündigung, heute 22:50 Uhr ARD
Die ARD beschäftigt sich heute in der Sendereihe "Die Story im Ersten" unter dem Titel "Mobbing, Sabotage, Kündigung" mit dem Phämomen Mobbing und dem unzureichenden Schutz gegen entsprechende Arbeitgeberpraktiken:
Die Story im Ersten: Mobbing, Sabotage, Kündigung - Mo, 20.7.2015, 22:50 Uhr ARD:
Nachtrag 21.7.: die Sendung gibt es derzeit auch in der Mediathek
ARD-Information zur Sendung
Die Story im Ersten: Mobbing, Sabotage, Kündigung - Mo, 20.7.2015, 22:50 Uhr ARD:
Nachtrag 21.7.: die Sendung gibt es derzeit auch in der Mediathek
ARD-Information zur Sendung
Samstag, 18. Juli 2015
Katholische Arbeitnehmer: Geht in die Gewerkschaft! 40 Jahre Würzburger Synode
... Einen erfolgversprechenden, nach allen Seiten befriedigenden Ausweg aus diesen Schwierigkeiten haben auch wir nicht anzubieten. Dennoch appellieren wir an die katholischen Arbeiter, in den Gewerkschaften mitzutun. Es müßte selbstverständlich sein, daß der katholische Arbeiter sich gewerkschaftlich organisiert. Seine Mitarbeit ist einmal Ausdruck einer solidarischen Verbundenheit im gemeinsamen Einsatz für Menschlichkeit in den Arbeits- und Lebensbedingungen, zum anderen ist sie ein Dienst im Sinne des Weltauftrags der Kirche.... und komme mir jetzt keiner mit der faulen Ausrede, das gelte doch nur für die Arbeiter. Denn da folgt im Text gleich
... Dafür in den Gewerkschaften einzutreten, ist eine wichtige Aufgabe katholischer Arbeitnehmer. ...Das Eintreten katholischer Arbeitnehmer hilft aber nichts, wenn die Kirche nicht auch selbst glaubwürdig handelt - und über Jahrzehnte den Dialog mit Gewerkschaften über die Rechte von Arbeitnehmern in kirchlichen Einrichtungen bis zum Abschluss von Tarifverträgen für die eigenen Arbeitnehmer verweigert. Das schürt mehr als nur Misstrauen.
Aber wie hat schon die Würzburger Synode (1971 - 1975) den Oberen aufgegeben?
- Wir müssen in Zukunft alles vermeiden, was dazu angetan wäre, das Mißtrauen der Arbeiterschaft gegenüber der Kirche zu bestätigenQuelle: PDF-Dokumentation der DBK, S. 313 ff
1. Zitat S. 345
2. Zitat S. 345
3. Zitat S. 349
Abonnieren
Posts (Atom)


