Freitag, 12. Juli 2013

Caritas-Ärzte in Baden-Württemberg - noch keine Tariferhöhung beschlossen

PRESSEMITTEILUNG der AK-MAS RK Baden-Württemberg
DATUM 12. Juli 2013

Abgelehntes Tarif-Angebot: Caritas-Ärzte in Baden-Württemberg wollen wertgleiche Bezahlung.
Die Caritas will Ärzten in Baden-Württemberg weniger bezahlen als der Tarifvertrag für die Ärzte in kommunalen Krankenhäusern mit dem Marburger Bund vorsieht. Mehrere hundert Euro weniger hätten Caritas-Ärzte auf dem Gehaltszettel stehen als die Kollegen in den kommunalen Krankenhäusern. 

Donnerstag, 11. Juli 2013

Regionalkommissionen der AK Caritas

Etwas verspätet wurden jetzt die amtlichen Infos der Mitarbeiterseite der RK Bayern unter anderem zur Gehaltsanpassung der Caritas-Ärzte veröffentlicht:

Newsletter vom 10. Juli 2013 zur Sitzung der RK Bayern vom 2. Juli 2013

Info RK Bayern Juli 2013


Über der Regionalkommission Baden-Württemberg, die gestern und heute getagt hat, wurde bislang kein weißer Rauch hinsichtlich der Realisierung der Beschlüsse der AK-Bundeskommission gesichtet.

Bis jetzt waren schon in den Regionen Mitte und Nord die ersten Versuche der Umsetzung gescheitert. Aus der Region Ost, die im Juli 2013 auch schon  getagt hat, ist nicht einmal bekannt, ob Umsetzungsversuche überhaupt schon unternommen wurden.

Unter dem Titel "Lehrschreiben des Deutschen Caritasverbandes zu Artikel 9 Grundgesetz? "

hatten wir am 27. Juni über Informationen berichtet, wonach die Caritas an alle Dienstgeber vor Ort genaue Ausführungsbestimmungen zum Zutrittsrecht von externen Gewerkschaftsangehörigen in kirchlichen Einrichtungen an die Hand gegeben hat.

Inzwischen liegen uns diese "Handreichungen" vor.

Dienstag, 9. Juli 2013

ver.di fordert bundesweit einheitlich gute Chancen für Kita-Kinder

Ver.di-Pressemitteilung - Berlin, 04.07.2013

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert bundesweit gute einheitliche Rahmenbedingungen in den Kindertagesstätten, um allen Kindern gleiche Bildungsvoraussetzungen und den Familien durch die Kinderbetreuung gleiche Lebensbedingungen zu garantieren.
Aufgrund stark differierender Regelungen und Kindertagesstätten-Gesetze in den einzelnen Bundesländern sei dieses aktuell nicht gegeben. Insbesondere die Personalschlüssel weichen in den einzelnen Bundesländern deutlich voneinander ab. Das hat der heute veröffentlichte "Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme"
deutlich gemacht.

Montag, 8. Juli 2013

Tarifstreit im Schwertbad Aachen Burtscheid

Aus der Ver.di-Presseinformation vom 5. Juli 2013:


Der Forderung der Gewerkschaft ver.di nach einem verhandlungsfähigen Angebot für die Beschäftigten der Schwertbad- GmbH und der Schwertbad-Ambulanz-GmbH kam der Arbeitgeber in der heutigen Tarifverhandlung mit einer eigens formulierten Version eines Rahmentarifvertrages sowie einer neu entworfenen Entgelttabelle entgegen.
Für ver.di ist der  Rahmentarifvertrag in der vorliegenden Fassung nicht akzeptabel.

„Wir brauchen das Rad nicht neu zu erfinden,“ so Harald Meyer, ver.di-Gewerkschaftssekretär „der TVöD als Rahmen regelt umfassend und erprobt die Arbeitsbedingungen von Hunderttausenden von Beschäftigten. Nur der TVöD kann die Basis unserer Verhandlung sein. Das Volumen der vom Arbeitgeber vorgelegten Entgelttabelle muss vor einer seriösen Bewertung einer genauen Prüfung unterzogen werden – das braucht ein paar Tage Zeit.“

Samstag, 6. Juli 2013

Für eine Reform der Minijobs

Wir hatten bereits am 3.7.2013 auf die Initiative hingewiesen; hier ist nun die amtliche Fassung des Aufrufs. Natürlich geht das Thema auch die Caritas an. 




Weitere einschlägige Informationen gibt es hier: http://frauen.dgb.de/ und hier http://arbeiter.verdi.de/

Freitag, 5. Juli 2013

Dritter Weg - Kirchliches Arbeitsrecht - die "Stationen"-Sendung vom 4. Juli 2013 im BR...

...jetzt in der Mediathek:

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/stationen/kirchen-arbeitsrecht-dritter-weg-100.html

Die Sendung war bereits mehrfach angekündigt und wurde immer wieder verschoben.

Ein sehr schöner Beitrag, in dem mit Dr. Günter Bauer und Dominik Schirmer sowohl Diakonie als auch Ver.di zu Wort kommen:

Dr. Günter Bauer  sieht den Dritten Weg durch das BAG bestätigt. Dominik Schirmer stellt die Gewerkschaftsposition dar und empfiehlt einen Tarifvertrag Soziales: "Es wäre eine enorme Chance und es ist überhaupt nicht nachzuvollziehen, warum ein Tarifvertrag Soziales von den Kirchen verweigert wird."

Dr. Bauer glaubt, dass "hier Kämpfe von gestern gekämpft werden und dass eine Chimäre immer wieder in die Welt gesetzt wird. Ein Tarifvertrag Soziales wird die Probleme im Bereich der Wertschätzung sozialer Arbeit, im Bereich der Aufwertung sozialer Arbeit nicht lösen."

Mittwoch, 3. Juli 2013

Gemeinsame Erklärung von Gewerkschaften, Sozialverbänden und Arbeitgeberverbänden: - "Bayern braucht keine Pflegekammer"

DGB Bayern
PM Nr. 36 // München, 3. Juli 2013
Gemeinsame Erklärung von Gewerkschaften, Sozialverbänden und Arbeitgeberverbänden:

"Bayern braucht keine Pflegekammer"

Jena: "Staatsregierung geht den falschen Weg"

Nachhaltige Reform der Minijobs

Der DGB hat auf Bundesebene zusammen mit 16 weiteren Verbänden und 24 Wissenschaftler/innen einen breiten Aufruf für eine Reform der Minijobs gestartet.
Ziel des Aufrufes ist es, eine nachhaltige Reform der Minijobs einzufordern und zu verdeutlichen, dass es bei vielen, verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen eine große Übereinstimmung dahingehend gibt, dass Minijobs ein Irrweg sind, dass sie vor allem die Beschäftigungschancen und damit die (Un)Möglichkeit der eigenständigen Existenzsicherung von Frauen stark beeinflussen und dass sie arbeitsmarktpolitisch starke Fehlanreize setzen.
Dieser Aufruf wurde gemeinsam veröffentlicht, um den Parteien die gesellschaftliche Bedeutung des Themas deutlich zu machen.
Die Reformvorschläge des DGB sind in dem Aufruf nicht im Einzelnen aufgeführt, denn es ging um die grundsätzliche Zielsetzung einer Reform, die alle Unterzeichner/innen klar unterstützen. Das Modell der erweiterten Gleitzone wurde aber in der Pressekonferenz als Reformmodell angesprochen und erläutert.
An dieser PK haben für die Verbände die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, Hannelore Buls, und als Vertreter der Wissenschaftler/innen, Prof. Dr. Gerhard Bosch, teilgenommen; und für den DGB Annelie Buntenbach. Parteien sollten am Aufruf nicht beteiligt werden, denn sie sind die AdressatInnen.

weitere Informationen: Homepage des DGB


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Dienstag, 2. Juli 2013

Gehaltsanpassung für die Caritas-Ärzte in Bayern

Die Caritas-Ärzte in Bayern erhalten vorbehaltlich der Inkraftsetzung durch die bayerischen Diözesanbischöfe künftig 4,6% mehr Gehalt sowie eine Einmalzahlung von 125.- Euro. Dies beschloss heute die bayrische Caritas-Regionalkommission in Nürnberg. Die Anpassung um 4,6 % entspricht der zweistufigen Anhebung um 2,6 % und 2,0 % in kommunalen Krankenhäusern.

Die Gehaltsanpassung ist daher - mit Ausnahme der Urlaubsregelung - wertgleich mit dem Tarifabschluss zwischen der kommunalen Arbeitgebern für die Tarifrunde 2013/2014 (TV Ärzte/VKA).

Gehaltsvergleiche - für manche mehr als schwierig

Dass Gehaltsvergleiche nicht immer einfach sind, zeigt schon ein Blick in die eigene Gehaltsarbechnung. Die Entgelte für Überstunden, Bereitschaftsdienste, Rufbereitschaft sowie die Zeitzuschläge für Überstunden, Nachtarbeit, Sonntagsarbeit, Feiertagsarbeit, Arbeit an Vorfesttagen, an Samstagen von 13 bis 21, soweit diese nicht im Rahmen von Wechselschicht- oder Schichtarbeit anfallen, und die Wechselschicht- und Schichtzulage können die Monatsabrechnung in der Summe erheblich verändern. Wie ist das mit Einmalzahlungen, Jahressonderzahlungen - etwa Urlaubs- oder Weihnachtsgeld -, wie ist das mit der Höhe der wöchentlichen Arbeitszeit und unterschiedlichern "Erfahrungsstufen"?

Montag, 1. Juli 2013

Hinkende Tarifvergleiche? - das können wir auch!

Die arbeitgebernahe ZAT - Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in Kirche und Caritas stellt im aktuellen Heft 3/2013 unter Bezugnahme auf den Titelknüller der Zeitschrift Wohlfahrt intern vom Juni 2013 "Caritas schlägt Verdi" fest:
"Klarer Sieger in diesem Vergleich ist die Caritas mit ihren Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR). Die Verdi-Tarife - einschließlich TVöD - hinken danach auf Bundesebene, in Bayern, in Baden-Württemberg, in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen weitgehend denen der Caritas hinterher."
Wir hatten dieser Räuberpistole der Wohlfahrt intern ja bereits unseren Senf hinzugefügt: Caritas schlägt Verdi? Wie Wohlfahrt intern....