Donnerstag, 24. April 2014

zu den aktuellen "Nicht-Verhandlungen" in der AK Caritas

würden wir gerne Kardinal Reinhard Marx zitieren (auch wenn seine Aussage nicht zu diesem Anlass erfolgt sind):
Die Tarifautonomie hat sich bewährt. Und ich appelliere an die Tarifparteien, dieses bewährte Instrument durch eine beiderseitige Bereitschaft zum Kompromiss am Leben zu erhalten. Wer versucht, eine vorübergehende Schwäch des Tarifpartners bis zum Äußersten auszunutzen, mag einem kurzfristigen Kalkül entsprechend schlau handeln, aber er schadet dem Gemeinwohl und mittel- bis langfristig auch sich selbst. Man hört durchaus Klagen von Arbeitnehmern verschiedener Branchen, dass in einzelnen Tarifbezirken Arbeitgeber nicht bereit wären, sich mit den Gewerkschaften an einen Tisch zu setzen, um Tarifverträge neu zu verhandeln. .... Wer sich so verhält, darf sich dann aber nicht beklagen, wenn ihm die Politik irgendwann einen gesetzlichen Mindestlohn vorschreibt.
Ob der Erzbischof von München und Freising diese Aussage auch auf die Caritas angewendet wissen möchte, ist uns allerdings nicht bekannt.

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