Mittwoch, 9. April 2014

Glückwunsch an Pater Stefan Oster SDB und das Bistum Passau

"Gut Ding will Weile haben"
- wenn man diesen Satz zugrunde legt, dann hat die lange Sedisvakanz im Bistum Passau zu einem "sehr guten Ding" - bzw. zu einem sehr guten Ergebnis geführt. Und dann schadet es nicht, wenn wir uns erst heute mit einigen Tagen "Verspätung" (und dann kam auch noch das Wochenende dazwischen) in den Kreis der Gratulanten einreihen.

Ja, wir haben uns zurück gehalten, denn diese Ernennung war auch für uns überraschend. Umso mehr freuen wir uns, dass der "Ordentlicher Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer in Benediktbeuern" nicht nur in Passau und in Bayern gut aufgenommen wurde.
Benediktbeuern - das liegt ja "gleich um die Ecke" von Penzberg, der "jungen" Bergarbeiterstadt im urkatholischen Pfaffenwinkel, und da konnte Pater Stefan Oster ja durch eigene Anschauung feststellen, dass Gewerkschaft und Kirche gut harmonieren, gewissermaßen die beiden unterschiedlich geprägten Seiten einer Medaille sind. Es wäre schön, wenn der neue Passauer Bischof diese Erkenntnis mitgenommen hätte, und auf dieser Erkenntnis aufbauend mitwirken könnte, die Verbindung zwischen Gewerkschaft und Kirche positiv zu gestalten. Wir freuen uns über eine solche Entwicklung.
Kardinal Marx schrieb an den künftigen Passauer Bischof. „Sie wissen aus eigener Erfahrung, gerade auch durch Ihre weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt gewordene Lehrtätigkeit als Professor der Dogmatik, dass die Kirche in Deutschland vor großen Herausforderungen steht. Dabei dürfen wir uns nicht entmutigen lassen. Gerade deshalb ist Ihre heutige Ernennung ein Zeichen der Ermutigung für die Kirche im Bistum Passau.“ Das ist richtig, und so wünschen auch wir Pater Oster alles Gute und ein segensreiches Wirken in seinem neuen Amt - und beglückwünschen Pater Oster zu diesem Bistum und die Passauer zu diesem Bischof.

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