Montag, 31. März 2014

Nur wer mitmacht, wird gehört!

 


p.s.:
Die Diakonie Württemberg hat mit gestreikt:

Quelle: http://www.streikrecht-ist-grundrecht.de/

In der Diakonie Württemberg sind viele Beschäftigte noch direkt (kirchenrechtlich) an die Tarife des Öffentlichen Dienstes angeschlossen. Deshalb beteiligen sich in jeder Tarifbewegung immer mehr Betroffene aus der Diakonie auch an den Warnstreiks. Ein Beispiel, das auch für Beschäftigte der Caritas Schule machen könnte.

Die Bilder vermitteln Eindrücke vom Warnstreik in Esslingen (18.2.2014) und Stuttgart (26.3.2014). Alle Fotos sind von Wolfgang Lindenmaier.

Mindestlohn - ja, aber nicht für ....?

Am Dienstag letzter Woche haben wir unter der Überschrift "Mindestlohn-Gesetz auf der Zielgeraden" darüber berichtet, dass ver.di noch "Nachbesserungsbedarf bei den geplanten Ausnahmeregelungen für bestimmte Personengruppen" sieht.
1. Wir sehen keine Notwendigkeit und keine Möglichkeit für Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn für Jugendliche unter 18 Jahren.
2. Außerhalb von studien- oder ausbildungsbegleitenden Praktika müssen auch Praktikant_innen mindestens mit dem gesetzlichen Mindestlohn vergütet werden.
3. Eine Ausnahme für „ehrenamtlich Tätige“ würde Missbrauch Tür und Tor öffnen
.
Wir möchten heute auf eine der Personengruppen hinweisen, die von den Ausnahmeregelungen betroffen sein sollen: die unter 18jährigen, und uns dabei im Wesentlichen auf die Veröffentlichung von Böcklerimpuls 6/2014 beziehen.

Im Vergleich .... Caritas Arbeitgeber zu den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst:

Rechtzeitig zu Beginn den neuen Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst haben sich die Arbeitgeber der Caritas im Caritas-Dienstgeberbrief 1/2014 zu den Tarifforderungen der Gewerkschaft ver.di geäussert, die von der AK-Mitarbeiterseite als "Referenz" für die eigenen Tarifforderungen abgeschrieben wurden:
(Zitat)

Samstag, 29. März 2014

Impressionen vom 26.März

in München
in Nürnberg
in Stuttgart (Video)

Das neue Caritas-Einmaleins

Der Blogredaktion wird immer wieder berichtet, dass bei Infoveranstaltungen zur Bedeutung von ver.di für unsere Arbeit das Problem des Mitgliedsbeitrages aufkommt, so nach der Art: "Referent sagt: 1 Prozent vom Brutto - Teilnehmer rufen raus: Sicherlich nur einmal im Jahr".
Die korrekte Antwort lautet: "Nein - pro Monat!"
Für diejenigen unter den Usern unseres Blogs, denen dies auch auf den ersten Blick zu viel erscheint:

Neues "Caritas-Einmaleins-Denken":
Ich habe damit nicht weniger im Geldbeutel, sondern mehr. Denn wenn viele ver.di unterstützen, wird die Erfolgschance für die ver.di-Forderungen immer größer und ich habe allein durch die Durchsetzung des Sockelbetrages mehr im Geldbeutel, als was ich durch den Mitgliedsbeitrag ausgegeben habe!

Altes Denken:
Ich setze auf Sicherheit. Ich behalte mein Geld, weil ich nicht daran glaube, dass sich "etwas bewegt bzw. bewegen lässt". Ich habe damit aber weniger als möglich wäre, weil ver.di, wenn viele so denken, nicht so stark ist, wie es notwenig wäre. Und ich habe langfristig auch effektiv weniger, weil die Tarife unter dem Kostendruck immer mehr nachgeben.

Also weg mit dem Gefühl "Jetzt habe ich schon wieder Kosten!", sondern ran an das Gefühl:
 "In die Zukunft investieren lohnt sich!"


----------- "Und geben Sie den Hinweis auf diesen Blog auch an Freunde und Kolleginnen und Kollegen weiter! Denn nur in einer großen Gemeinschaft kommen wir voran!" FlyerzumBlog

Freitag, 28. März 2014

TVöD - da ist ganz schön was im Rollen!

Deutschlandweit machen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst kurz vor der dritten Verhandlungsrunde deutlich, wozu sie noch bereit sind...
Quelle und mehr: "klick"

Mittwoch, 26. März 2014

Öffentlicher Dienst: 15.000 in Bayern im Streik

Deutlich mehr als 15.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen haben heute in Bayern die Arbeit niedergelegt. „Damit sind unsere Erwartungen an Beteiligung um Längen übertroffen worden“, erklärte der stv. Landesbezirksleiter von ver.di Bayern, Norbert Flach. „Die Beschäftigten haben damit ein klares Zeichen gesetzt, das die Arbeitgeber nun hoffentlich verstanden haben“, so Flach.

mehr...

TRöD: 26.03.2014: Zentrale nordbayerische Warnstreikkundgebung im Öffentlichen Dienst

Warnstreikkundgebung am 26. März in Nürnberg

Die Kundgebung beginnt um 10:45 Uhr. Hauptredner bei der Kundgebung ist das ver.di Bundesvorstandsmitglied Achim Meerkamp, neben Frank Bsirske Verhandlungsführer auf ver.di Seite.

Die Teilnehmer/innen werden in mehreren Demonstrationszügen ab 08:00 Uhr, quer durch Nürnberg, zum Kornmarkt ziehen.

Demonstrationszüge
1. Prinzregentenufer - ab 09:45 Uhr
2. Hainstraße – ab 08:45 Uhr
3. Sandreuth Straße – ab 08:00 Uhr
4. Am Plärrer – ab 08:15 Uhr
5. U-Bahn Station Bärenschanze – ab 08:30 Uhr
6. Obere Kanalstraße – ab 08:45 Uhr
7. Klinikum Nord/Flurstraße – ab 09:30 Uhr
8. Großreutherstraße/Parkplatz Kfz-Zulassung – ab 08:00 Uhr
9. Hauptmarkt/Schönner Brunnen – ab 09:00 Uhr


mehr hier "klick"

Montag, 24. März 2014

Tarifrunde öD - Brosamen reichen nicht

Brosamen reichen nicht

Knapp 80 Milliarden Euro weniger, in 12 Jahren – diese Zahl muss man sich mal ganz langsam vergegenwärtigen: 80.000.000.000! Dieser Summe sind die Beschäftigten in Deutschland von der Jahrtausendwende bis zum Jahr 2012 verlustig gegangen, wenn man die Entwicklung der Lohnquote betrachtet.
....
Quelle und mehr: ver.di

Ergänzend:
Oberstes Ziel sind Löhne, von denen man leben und nicht nur überleben kann. Und dass jeder Einzelne immer wieder eine Chance zur Teilnahme erhalten kann. ...
Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising in der Tageszeitung, 15./16.02.2014

Wir zitieren uns einmal selbst:
...
Hierzu gibt es doch die klaren Feststellungen bei Stefan Sell, dass bei 45 (!) Beitragsjahren (wenn wir uns recht erinnern) mittlerweile ein Stundenlohn von deutlich über 10,00 nötig ist, um (aufgrund des sinkenden Rentenniveaus) auch im Alter auf ein Rentenniveau über der Grundsicherung zu kommen.
(mit weiterführenden Links)
Die unteren Entgeltgruppen im TVöD erfüllen (aufgrund der Preisentwicklung einerseits und des weiter sinkenden Rentenniveaus andererseits) diese Voraussetzung nicht mehr. Deshalb ist der geforderte Sockelbetrag unumgänglich. Das ist nicht nur eine Frage der Menschenwürde, sondern liegt auch im ureigenen Interessen der Kommunen - die sonst im Alter den Ausgleich aus Sozialmitteln finanzieren müssten.

TRÖD: Streik- und Aktionstag 26. März 2014