Die Arbeit von Haushalts- und Pflegehilfen solle stärker honoriert werden, appelliert Franziskus in einer über Twitter verbreiteten Botschaft
meldet die Katholische Presseagentur Österreichs am 29. 7. 2014
Weiter heisst es, Papst Franziskus fordere mehr Wertschätzung für Altenbetreuer und Haushaltshilfen. "Wir wollen die Arbeit von Haushalts- und Pflegehilfen mehr honorieren", wird der Papst aus einer am Dienstag über Twitter verbreiteten Meldung zitiert. Diese Menschen leisteten einen "wertvollen Dienst", so der Papst.
Mitte Juni habe Franziskus bereits bei einem Mittagsgebet auf dem Petersplatz beklagt, dass die Arbeit der oft ausländischen Altenbetreuer und Haushaltshilfen nicht angemessen gewürdigt werde.
Infoblog für Verdi-Betriebsgruppen in Caritas-Einrichtungen & Interessierte. In Bayern und anderswo.
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Donnerstag, 31. Juli 2014
Mittwoch, 27. August 2014
Veröffentlichungen des ver.di-Ressorts Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik; hier: sopoaktuell Nr. 179
Haushaltshilfen sind nicht nur ein klassisches Betätigungsfeld im kirchlichen Umfeld - der folgende Aufruf passt auch die die Debatte um die hohe Einkommens- und Vermögensungleichheit, die wir heute angesprochen haben und morgen mit einem weiteren Zitat in der Diskussionsbeitrag untermauern wollen.
Daher heute Abend noch ein kurzer Hinweis:
GEMEINSAMER AUFRUF: MENSCHENWÜRDIGE ARBEIT FÜR HAUSANGESTELLTE!GEWERKSCHAFTERINNEN, RECHTSEXPERTINNEN UND VERTRETERINNEN AUS WISSENSCHAFT UND KIRCHEN FORDERN GUTE ARBEIT IM PRIVATHAUSHALT – ILO-KONVENTION 189 UMSETZEN!
Am 1. September 2014 tritt in Deutschland das Übereinkommen 189 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) „Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte“ in Kraft. Dadurch sollen die Arbeitsbedingungen der weltweit über 50 Millionen Beschäftigten in Privathaushalten verbessert werden. Mehr als 80 Prozent sind Frauen und viele davon Migrantinnen. Hausangestellte übernehmen Pflegetätigkeiten für ältere Menschen oder betreuen Kinder; sie bügeln, putzen, führen den Haushalt, erledigen Gartenarbeiten. In Deutschland werden Hausangestellte überwiegend stundenweise, informell und unangemeldet oder in geringfügiger Beschäftigung beschäftigt. Mangelnde soziale Absicherung, ungeregelte Arbeitszeiten und Niedriglöhne bis hin zur Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit in einzelnen Fällen sind Probleme der bezahlten Haushaltsarbeit.
Mehr dazu in unserer sopoaktuell Nr. 179
Mit kollegialen Grüßen
i.A. Marion Heins
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