Donnerstag, 21. Januar 2016

Deutliche Mitgliedergewinne: ver.di Bayern wächst

ver.di Bayern hat in 2015 deutlich an Mitgliedern zugelegt. Zum Jahreswechsel waren 234.649 Menschen bei ver.di Bayern Mitglied, das entspricht einem Plus von 1.182 Mitgliedern bzw. plus 0,56 Prozent. „Das ist ein klares Zeichen, dass die Menschen die Gewerkschaften als Vertreter ihrer Interessen erkennen“, erklärte die Landesbezirksleiterin von ver.di Bayern, Luise Klemens.

Nicht zuletzt junge Menschen haben für dieses Mitgliederplus gesorgt: In diesem Bereich konnte sogar ein Zuwachs um 700 Jugendliche und damit um 4,6 Prozent verzeichnet werden; der Anteil an den Gesamtmitgliedern beträgt damit 6,78 Prozent. „Die Jugendlichen zeigen damit eindeutig, dass sie ver.di im Arbeitsleben als den richtigen Interessenvertreter sehen“, freute sich die bayerische ver.di Chefin.

Auch der für eine aktive Tarifpolitik so wichtige Anteil der Erwerbstätigen konnte weiter gesteigert werden. Hier verzeichnete ver.di Bayern einen Zuwachs um 3,11 Prozent auf nun 178.840 Mitglieder, was einer Quote an den Gesamtmitgliedern von 76,22 Prozent entspricht.

ver.di wird auch weiblicher: 113.020 Frauen waren Ende 2015 in ver.di Bayern Mitglied. Ihr Anteil wuchs damit von 47,62 Prozent im Vorjahr auf aktuell 48,17 Prozent.

Als hauptverantwortlich für die positiven Zahlen bezeichnete Luise Klemens die engagierte Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen in ver.di: „Hier haben sehr viele sehr gut am gleichen Strick in die gleiche Richtung gezogen – die vielen Beitritte sind die logische Konsequenz daraus“, so Klemens. Eine weitere große Rolle haben nach ihren Worten die sehr engagiert geführten Tarifrunden gespielt, unter anderen die Tarifauseinandersetzungen bei den Sozial- und Erziehungsdiensten oder bei der Post. „In solchen Auseinandersetzungen wird den Beschäftigten die Wichtigkeit einer gewerkschaftlichen Vertretung und damit der Mitgliedschaft einfach nochmal klarer“, betonte Luise Klemens.

Quelle: ver.di-Medieninformation 20.1.2016


Unter allen Bezirken von ver.di hat der bayerische Bezirk Rosenheim mit einem Zuwachs von 2,26 % über alle Fachbereiche bundesweit den zweiten Platz erreicht. Dabei hat der Fachbereich 03 (Gesundheit, Wohlfahrt, Kirchen) mit 4,61 % mehr Mitgliedern einen erheblichen Anteil an der positiven Entwicklung. Rosenheim wird innerhalb des "Fachbereich-Rankings" im Fachbereich 03 dicht von Oberfranken West (+ 4,57 %) "verfolgt". Im Fachbereich 10 wird Rosenheim (+ 7,01 %) bundesweit nur noch vom Bezirk Niederbayern (+ 8,60 %) übertroffen. Im Fachbereich 12 führt der Bezirk Oberfranken West mit einem Mitgliederplus von 7,77 % sogar die ver.di interne bundesweite "Ranking-Liste" an.
Einer Auswertung des Bezirks München - unter den 16 Ballungsraumbezirken hat München als Nr. 1 abschließen können - bestätigt die generelle Aussage von ver.di Bayern. Der Bezirk München hat (ohne Wechsler) ein Plus von 1,72 %. Mit über 9 % Zuwächsen hat vor allem der Fachbereich 07 (Gemeinden) zu dieser Entwicklung beigetragen, was auf die Tarifauseinandersetzung im Sozial- und Erziehungsdienst zurückgeführt wird.
Dieser tolle Gesamterfolg wäre ohne das Engagement der ehren- und der hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen aller 13 Fachbereiche nicht möglich gewesen. Darauf dürfen wir alle miteinander stolz und zufrieden sein.

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