Mittwoch, 13. März 2013

Umfairteilen - Aktionstag am 13. April

Der Frühling naht und in vielen Städten haben die Vorbereitungen für den dezentralen Aktionstag am 13. April begonnen.

Der Aktionstag ist auch eine gute Gelegenheit für betriebliche Aktivitäten von Betriebsgruppen: Kolleginnen und Kollegen informieren und mobilisieren - Unterschriften sammeln - gegen die immer größere werdende Kluft zwischen Arm und Reich.

ver.di beteiligt sich aktiv am Bündnis "Umfairteilen -Reichtum besteuern", in dem sich ein breites Spektrum von Organisationen gemeinsam insbesondere für die Wiedereinführung einer Vermögensteuer und für eine einmalige Vermögensabgabe der Millionäre einsetzt. Der ver.di Bundesvorstand hat zu diesen Forderungen am 26.09.2012 einen Beschluss gefasst, der mit ausführlichen Erläuterungen hier dokumentiert ist:
Caritas: Vermögen gerecht verteilen
Wirtschaftspolitische Informationen 5/2012.pdf

Das Bündnis will bis zur Bundestagswahl mindestens 250.000 Unterschriften für den Aufruf "Höchste Zeit zum Umfairteilen - Reichtum besteuern" sammeln, die dann den Spitzenkandidat/inn/en der Parteien im Wahlkampf und erneut in den Koalitionsverhandlungen überreicht werden sollen. In einem ersten Schritt sollen 100.000 Unterschriften erreicht werden.

Materialien, Infos, Unterschriftenlisten gibt es hier:
Ver.di - Initiative umfairteilen - Reichtum besteuern

Übrigens:
Auch der Deutsche Caritasverband - Caritas: Vermögen gerecht verteilen - fordert, Vermögen gerecht zu verteilen und Zusammenhalt sichern:

"Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander. Das zeigt der 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. In ihrer Bewertung empfiehlt die Caritas unter anderem eine höhere Besteuerung von Besserverdienenden. Dadurch soll die staatliche Handlungsfähigkeit sowie die Solidarität in der Gesellschaft gesichert werden."
Konkret fordert die Caritas:

  • die Anhebung des Spitzensteuersatzes in der Vermögenssteuer
  • die Anhebung der Abgeltungssteuer
  • die Senkung der Freibeträge der Erbschaftssteuer sowie eine Anhebung dieses Steuersatzes
  • die Einführung einer Finanztransaktionssteuer beziehungsweise einer Finanzaktivitätssteuer
  • die Reduzierung von Steuervergünstigungen wie beispielsweise dem Dienstwagenprivileg
  • die Prüfung von Änderungen der Beamtenpensionen und Einstellung von Rücklagen dafür




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