Montag, 25. März 2019

Seminare (auch) für Mitarbeitervertretungen

Das DGB-Bildungswerk Bayern bietet eine Reihe von Schulungen an, die (auch) für Mitarbeitervertretungen anerkannt sind.


Es ist vielleicht eine gute Idee, mal über den Tellerrand zu gucken und mit Betriebs- und Personalräten sowie Mitarbeitervertretungen von Diakonie und Evangelischer Kirche in Berührung zu kommen. 

Freitag, 22. März 2019

Kirchen-info Heft 33 - "Wir haben es in der Hand: Zeit für Gleichbehandlung kirchlicher Beschäftigter"

Aus dem Hinhalt:


  • Widerständig solidarisch: Die Dienstherrschaft überwinden
  • Einer für alle – alle für einen: Auf dem Weg zu Mindestbedingungen in der Altenpflege
  • Diakonie Baden: Beschäftigte stellen Arbeitgeber Ultimatum
  • Caritas-Stiftung Liebenau in Baden-Württemberg: »Für Lohndumping stehen wir nicht zur Verfügung«
  • Plötzlich Kirche: Arbeitgeber flüchtet in die Diakonie Hessen
  • Erleuchtung erwünscht: Protest zur EKD-Synode in Würzburg
  • Das neue Mitarbeitervertretungsgesetz der EKD: Nicht mehr als nötig
  • Bericht 17. Kasseler Fachtagung: MVG-Novellierung, Private Equity, Digitalisierung

Donnerstag, 21. März 2019

ver.di begrüßt Vorstoß der Deutschen Krankenhausgesellschaft für eine bedarfsgerechte Personalbemessung

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Pläne der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), gemeinsam mit Gewerkschaften und dem Deutschen Pflegerat ein Instrument zur Bemessung des Pflegepersonals in Krankenhäusern zu entwickeln. „Das ist ein Signal, auf das die Beschäftigten schon lange warten“, sagte Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. „Für eine gute und sichere Versorgung brauchen wir Vorgaben für die Personalausstattung, die sich am Pflegebedarf orientieren. Um dieses Ziel zu erreichen, freuen wir uns, zeitnah mit der DKG in einen Dialog zu treten.“ Wichtig sei, ein Personalbemessungsinstrument verpflichtend einzuführen und bundeseinheitlich umzusetzen. Hier sei der Gesetzgeber gefordert.

Mittwoch, 20. März 2019

Kirchliche Einstellungspraxis: ver.di kritisiert Verfassungsklage der Diakonie gegen Urteil des Bundesarbeitsgerichts

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat mit großer Verwunderung und Kritik auf die Ankündigung der Diakonie reagiert, Verfassungsklage gegen ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) und mittelbar des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Diskriminierung von Beschäftigten wegen fehlender Kirchenmitgliedschaft einzureichen. „Man kann der Diakonie nur dringend empfehlen, im 21. Jahrhundert anzukommen und die Realitäten anzuerkennen“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. „Statt krampfhaft an überkommenen Mustern festzuhalten, sollte die Diakonie ihren Sonderweg sowohl beim individuellen als auch beim kollektiven Arbeitsrecht insgesamt überdenken, sonst schadet sie sich selbst am meisten.“

Montag, 18. März 2019

Pflegerisiko solidarisch absichern: ver.di begrüßt Bundesratsinitiative der Länder Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Berlin

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Bundesratsinitiative zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung, die von Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Berlin eingebracht wurde und die am Freitag (15.3.) in der Länderkammer behandelt wird. „Das Lebensrisiko Pflege muss solidarisch abgesichert werden. Es muss damit Schluss sein, dass pflegebedürftige Menschen einen Großteil der Pflegekosten selbst tragen müssen“, sagte Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. „Die Pflegeversicherung ist zu einer Pflegevollversicherung weiterzuentwickeln und durch eine Bürgerversicherung zu ergänzen. Dann können die steigenden Kosten in der Pflege gut gestemmt werden. Alle müssen sich darauf verlassen können, bei Pflegebedürftigkeit gut versorgt zu werden.“

Sonntag, 17. März 2019

Sonntagsnoitzen - nach Lingen, was bleibt?

Die Erwartungen waren hoch - und die Blicke der interessierten Öffentlichkeit auf die Bereiche "sexueller Missbrauch" und (schon deutlich weniger) auf das Thema "Finanzskandale" gerichtet, auf Frauenrechte, Zölibat, auf viele kirchlichen Themen, die nicht mehr "zeitgemäß" erscheinen, die aber alle zusammen im Kontext unter dem Oberbegriff "klerikaler Machtmissbrauch" subsummiert werden.
Da hat dann Thüringens Ministerpräsident Ramelow während der Bischofskonferenz noch ein Thema angesprochen, das (zumindest im Licht der breiten Öffentlichkeit) fast unterzugehen scheint: kirchliches Arbeitsrecht sei "überarbeitungsbedürftig"
Kirchliches Arbeitsrecht "kein zukunftsfähiger Weg"

Donnerstag, 14. März 2019

Entlastung für Beschäftigte in Kliniken: ver.di erzielt weiteren Tariferfolg

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat einen weiteren tarifvertraglichen Erfolg zur Entlastung der Beschäftigten in Krankenhäusern erzielt. Am städtischen Klinikum Brandenburg in Brandenburg an der Havel einigten sich ver.di und der Arbeitgeber nach Warnstreiks im vergangenen Jahr auf tarifvertragliche Regelungen. Kernpunkte der Einigung zur Entlastung sind schichtkonkrete Personalbesetzungsvorgaben für alle bettenführenden Stationen, deren Nichteinhaltung Konsequenzen bis hin zum Aufnahmestopp von Patientinnen und Patienten vorsehen, sowie die Schaffung von rund 60 neuen Vollzeitstellen für examinierte Pflegefachkräfte bis Ende nächsten Jahres. Zudem wurde eine Nachtdienstbesetzung mit mindestens zwei examinierten Pflegekräften vereinbart und dass Krankenpflegeschülerinnen und –schüler nicht auf die Personalbesetzungsvorgaben angerechnet werden dürfen.

Das Verhandlungsergebnis orientiere sich an den Vereinbarungen, die ver.di bereits an den Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen, Ulm (Baden-Württemberg), Essen, Düsseldorf (NRW), Homburg (Saarland) und Augsburg (Bayern) erzielt habe. „Erstmals setzen wir nun auch in einem ostdeutschen Flächenland einen tarifpolitischen Meilenstein zur Entlastung“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. „Einmal mehr zeigen Beschäftigte, dass man sich auch tarifpolitisch erfolgreich wehren kann, wenn der Arbeitgeber zu wenig Personal einsetzt und die eigene Gesundheit gefährdet ist. Der Personalmangel in den Kliniken macht nicht nur die Beschäftigten krank, sondern gefährdet auch die Sicherheit der Patientinnen und Patienten. Deshalb ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gefordert, Personalvorgaben gesetzlich auf den Weg zu bringen, die sich am Bedarf der Patientinnen und Patienten orientieren.“

[Quelle: Verdi-Pressemitteilung vom 13. März 2019]

Mittwoch, 13. März 2019

Sitzung der Bundeskommission der AK Caritas: viele Anträge, wenig Ergebnisse

Am 7. März 2019 hat die Bundeskommission der AK in Frankfurt/Main getagt.
Über die Sitzung informiert das soeben erschienene akmas-Info sowie der Dienstgeberbrief der Dienstgeberseite der AK.

Das Fazit, das man ziehen kann, entspricht dem zur Dezembersitzung: viele Anträge, wenig Ergebnisse.

Info der akmas - März 2019 - zur BK-Sitzung am 7.3.2019 als pdf

Dienstag, 12. März 2019

Es gibt Alternativen zur Pflegekammer: Beispiel Bayern

Ver.di Bayern - https://gesundheit-soziales-bayern.verdi.de - engagiert sich derzeit für eine starke Vereinigung der Pflegenden in Bayern:

Warum eine Mitgliedschaft sowohl in ver.di als auch bei der VdPB wichtig ist

Gemeinsam wollen wir die Interessen und die Stimme der Pflege stärken.

Dazu braucht die Vereinigung der Pflegenden in Bayern – wie auch wir – starke und engagierte

Mitglieder, die sich für die Pflege engagieren. Als Gewerkschaft stärken und unterstützen auch wir die VdPB als Mitglied mit unserem Know-how. Wir hatten uns massiv dafür eingesetzt, dass Gewerkschaften und Berufsverbände ebenfalls Mitglied werden können. So können die Interessen der Pflege verzahnt und gemeinsam vertreten werden. Neben den hoffentlich vielen Einzelmitgliedern stärken wir somit auch als Gewerkschaft die Vereinigung der Pflegenden.

Montag, 11. März 2019

Treffen der Bischöfe: Fingerzeig aus Mainz

 
Der Satz stammt aus einem internen Papier der Bischofskonferenz und ist ungewöhnlich deutlich: "Die Kirche befindet sich in einer existenziellen Krise, die vom Missbrauchsskandal nicht ausgelöst ist, hierin wohl aber einen Brennpunkt finde", heißt es darin. Die Wochenzeitung "Die Zeit" hatte das Papier veröffentlicht. Es sind klare Worte, die Bischöfe der katholischen Kirche in der Öffentlichkeit wohl nicht wählen würden.
Das Papier stammt aus der Feder von vier Bischöfen. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf ist einer von ihnen.
 
Mal schauen, ob der Aufruf zur Entweltlichung aufgenommen sowie eine Chance genutzt wird - und es der Kirche gelingt, glaubwürdige Reformen anzustoßen.