Dienstag, 9. April 2013

Caritas - Wie sich der kirchliche Arbeitgeber um die Sozialversicherung drückt

unter diesem Titel berichtet die "Wirtschaftswoche" (print, Ausgabe 08.04.2013, S. 28) über eine Lücke im Sozialrecht, mit der sich Caritas und Diakonie vor der Zahlung von Sozialabgaben für ihre Beschäftigten drücken. Dabei werden immer häufiger Minijob und Übungsleiterpauschale kombiniert. Die Tätigkeit im Minijob würde zugleich als ehrenamtliche Leistung ausgewiesen. Dieses Schein-Ehrenamt ermögliche es dann, zusätzliche 2.400 Euro im Jahr abgabenfrei auszuzahlen.
Dass sich die Wohlfahrtsverbände, die sich überwiegend aus Sozialabgaben finanzieren (Transferleistungen), damit selbst die Refinanzierungsgrundlage beschneiden, braucht nicht eigens erwähnt zu werden. Und dass sich die Beschäftigten damit selbst ihre Leistungen (wie künftige Renten) kürzen, auch nicht - oder?

Weitere Quellen:
Wirtschaftswoche (Internet)
Bericht auf "katholisch.de"

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Kommentare:

  1. Was für ein gr.Sch....! Was unterscheidet eigendlich kirchliche Betriebe von Gewerblichen? Das sie noch mehr tricksen, beschei.., und ausbeuten?

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  2. kenn ich aus eigener erfahrung, unsere einrichtung wird fast nur mit minijobbern hochgehalten....die wenigen sozialsverspfl. jobs wurden jetzt sogar wegen stellenüberhang gekürzt- zum leben zuwenig zum sterben zuviel ....

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