Dienstag, 27. November 2012

Reportage "Gott hat hohe Nebenkosten" vom Montag gibt es jetzt in der Mediathek

hier ist der Link: ARD-Mediathek

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Kommentare:

  1. Die Dokumentation hat mal wieder Vieles aufgedeckt. Ich habe selbst bei einem Unternehmen (GmbH)der Caritas gearbeitet und war entsetzt, wie dort mit Mitarbeitern umgegangen wurde. befristitet Ausbeuterverträge (42 Std.Woche, 2000 Brutto, kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld, keine VL-Zahlunge, keine betriebliche Altersvorsorge). Das Personal wurde durch Zeitarbeitsfirmen "herangeschafft". Und der Witz war, dass man nie unter 55-57 Std. da rausgekommen ist. Fast alle MA kamen zusätzlich Samstags für 6-8 Std. arbeiten, um das Pensum überhaupt zu schaffen. Überstunden wurden nicht bezahlt, man sollte diese abbauen, was nicht ging, da man dann wieder Arbeit angescheffelt hat. Also liess man diese verfallen. Auch die Sonntagsarbeit wäre dem Unternehmen lieb gewesen, wäre da nicht "die Geschichte in der Bibel" ;-) Es war ein grausames Betriebsklima. Ein Mitarbeiter brachte sich sogar um, als er dem Druck nicht mehr standhalten konnte. Der Selbstmord wurde ebenfalls unter den Teppich gekehrt. Da es sich um ein outgesourctes Unternehmen handelte, konnte ich -trotz Kirchenaustritt- dort arbeiten. Es arbeiteten auch Atheisten und Muslime dort. Da ist "die Kirche" ja sehr großzügig, wenn man ausbeuten kann, ist die Religionszugehörigkeit egal. Was ich in der Dokumentation nicht verstanden habe, dass die KiTaLeiterin, die mit ihrem neuen Lebensgefährten nach wie vor überzeugte Katholikin ist. Spätestens nach dieser Aktion sollte sie diesem Verein, der nichts mit Glaube zu tun hat, den Rücken kehren. Ich bin vor vielen Jahren aus der Kath. Kirche ausgetreten (obwohl ich gläubig bin und auch in der Gemeinde engagiert war, dort wurde auch nur ausgebeutet!), da ich als homosexuelle Frau diesem Verein nicht angehören kann (mein Gewissen verbietet es mir!). Später wechselte ich zur Evang. Kirche (dort war es auch nicht besser!). Heute lebe ich meinen Glauben ohne kirchl. Institution. Es wird Zeit, dass der Staat den Kirchen endlich einen Riegel vors Tor schiebt.

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    1. Sicherlich ist es nicht gut, daß die katholische Kirche Scheidung und Wiederverheiratung ablehnt, wie auch die Eheschließung von Priestern oder auch die Priesterweihe für Frauen. Aber mit diesem Weg, der Kirche ihr Selbstbestimmungsrecht zu nehmen, wird dafür gesorgt, daß in Kindergärten keine Gebete mehr gesprochen werden dürfen, keine kirchlichen Lieder mehr gesungen und keine christlichen Feste mehr gefeiert werden. So ist es jetzt schon in den kommunalen Kindergärten, und gerade deshalb haben kirchliche Einrichtungen einen hohen Zulauf. Wer sein Kind in einen konfessionellen Kindergarten geben möchte, sollte wissen, warum er das tut und seine Wahl bejahen, ebenso wie ein Arbeitnehmer, der einen Arbeitsvertrag unterschreibt, wissen muß, worauf er sich verpflichtet. Ich finde den "Ehebruch" von Frau Knechtel überhaupt nicht erwähnenswert, aber den Vetragsbruch und seine schädlichen Folgen für die christliche Gemeinschaft finde ich schäbig.

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  2. comment deleted - we do not advertise "cheap hats"

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