Mittwoch, 30. November 2016

Wie die Ungleichheit das Wachstum hemmt

Der Spalt zwischen Arm und Reich in Deutschland wächst. Das gefährdet laut einer neuen Studie nicht nur den Zusammenhalt der Gesellschaft, sondern auch die Wirtschaftskraft.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung untersucht, wie sich Ungleichheit in der Einkommensverteilung auf das Wirtschaftswachstum in Deutschland auswirkt. Kurz gesagt: negativ. Wegen der besonders seit der Jahrtausendwende gestiegenen Ungleichheit sind die Investitionen in Bildung, der private Konsum und das langfristige Produktivitätswachstum gesunken, die Leistungsbilanzüberschüsse gestiegen
.
Die Tagesschau (Zitat oben) hat einen Auszug mit den wesentlichen Daten veröffentlicht: "klick"
Die vollständige Studie finden Sie hier

Populistische Parolen, die Ausländer und Asylbewerber als Ursache der Ungleichheit suchen, und in neoliberalen Konzepten (weniger Sozialstaat, mehr Gewinnwirtschaft) eine Lösung sehen (wie z.B. bei der AfD), bringen nach meiner Überzeugung absolut nichts.
Im Gegenteil.
Deren Programme sind kontraproduktiv. Es ist kontraproduktiv, die Reichen immer reicher und die Mittelschicht und die Armen immer ärmer zu machen.


p.s.:
Wir haben bereits vor 2 1/2 Jahren - am 6. Mai 2014 - auf die Problemlage hingewiesen: "Verteilungsfrage ist Wachstumsfrage"

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