Dienstag, 3. September 2013

Marburger Bund: Dienstgeber blockieren den Dritten Weg - Bereitschaft zum Ärzte-Streik an katholischen Kliniken steigt

Der Marburger Bund hat sich in einer Pressemitteilung kritisch mit der auch im 2. Anlauf gescheiterten Übernahme der auf Caritas-Bundesebene beschlossenen Vergütungsbeschlüsse nach dem TV-Ärzte/VkA befaßt:

Pressemitteilung MB zur gescheiterten Übernahme des BK-Beschlusses in der RK Mitte

Die Pressemitteilung schließt mit:
„Wir wollen endlich Tarifverträge für unser Kolleginnen und Kollegen in konfessionellen Kliniken. Das scheint der einzige Weg zu sein, um die hierzulande marktgerechte Vergütung auch für Ärztinnen und Ärzte an christlichen Kliniken durchzusetzen", unterstreicht Prof. Dr. Ingo Flenker.
Deutlich macht der Artikel, dass Tariffragen Machtfragen sind und dass die Frage des Streikrechts in rechtlicher Hinsicht sich erübrigt, wenn der Anlaß Arbeitskämpfe nahelegt. Auch in konfessionellen Betrieben.

Kommentare:

  1. Dienstgeber blockieren den Dritten Weg…???
    Der Dritte Weg ist die Blockade!!!
    Deshalb muss diese Blockade aufgelöst werden. Deshalb müssen die Beschäftigten endlich bundesweit aktiv werden! Hier muss es heißen, von Hamburg und Niedersachsen lernen!

    Arnold Rekittke, ver.di Hamburg

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  2. Lieber Herr Rekittke,

    Sie haben Recht - der "Dritte Weg" gibt den Arbeitgebern (nicht "Dienstgeber" - denn wer gibt denn den Dienst, und wer nimmt diesen entgegen?) die Möglichkeit zur Blockade.
    Der Marburger Bund ist auf dem Weg, diese Blockade zu lösen.
    Wo aber bleibt ver.di? Wann nimmt ver.di diese Sprache auf, und "droht mit dem Schwert an der Wand"?
    Sollte ver.di nicht auch Interesse haben, diese Blockade genauso zu lösen?

    Hermann

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