Freitag, 20. Januar 2017

Im Saarland kommt Bewegung auf: Tarifvertrag Entlastung - am 23. Januar Warnstreik um sich zu beraten

Im Saarland machen die Aktionsbereitschaft der Beschäftigten, die vielen Tarifberater/innen und die Bündnisarbeit im Saarland Eindruck. Noch bevor ver.di den ersten Tag gestreikt hat, gibt es viel Bewegung auf Seiten der Politik und der Träger (Krankenhausgesellschaft).

Die Saarbrücker Zeitung berichtete hierzu gestern über "Neue Töne im Streit um mehr Klinikpersonal".  Sowohl die Ministerin für Gesundheit als auch die Saarländische Krankenhaus-Gesellschaft (SKG) senden Signale, dass sie nach einer Lösung suchen.

Kolleginnen und Kollegen im Saarland unterstreichen unterdessen ihre Entschlossenheit, für Entlastung zu kämpfen. Kommenden Montag, 23. Januar 2017, ist ein erster Warnstreik geplant, auch um sich weiter zu beraten.

Auch Beschäftigte aus konfessionellen Krankenhäusern werden aufgerufen sich zu beteiligen. Selbstverständlich gilt nach derzeitiger Rechtslage das Streikrecht auch für Arbeitnehmer*innen in Krankenhäusern in katholischer oder evangelischer Trägerschaft.


Nachzulesen in "Auf ein Wort" an die Kolleginnen in christlichen Häusern. ("Auf ein Wort" als pdf)

Hier der Aufruf und Informationen zur Situation im Saarland:

ver.di-Bezirk Saar Trier: Pflegestreik Saar

Kommentare:

  1. Oh - wenn man die Fundstellen in der pdf nachliest, dann ergibt sich, dass die Kirchen den Gewerkschaften nichts verbieten können, denn die Gewerkschaften sind weder durch Taufe noch sonstwie zu Mitgliedern der Kirche geworden

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Man soll übrigens die Gewerkschaften nicht unterschätzen: wer, wenn nicht die Gewerkschaften haben dafür gesorgt, dass das Streikverbot nicht in die 10 Gebote aufgenommen wurde?

      Löschen




Ihr könnt Eure Kommentare vollständig anonym abgeben. Wählt dazu bei "Kommentar schreiben als..." die Option "anonym". Wenn Ihr unter einem Pseudonym schreiben wollt, wählt die Option "Name/URL". Die Eingabe einer URL (Internet-Adresse) ist dabei nicht nötig.

Wir freuen uns, wenn Ihr statt "Anonym" die Möglichkeit des Kommentierens unter Pseudonym wählt. Das Kommentieren und Diskutieren unter Pseudonym erleichtert das Austauschen der Argumente unter den einzelnen Benutzern.