Sonntag, 21. Dezember 2014

Wochenrückblick

In unserem letzten Medienrückblick des Jahres heben wir ausnahmsweise die Beschränkung auf Themen des kirchlichen Arbeitsrechts auf (die Bezüge sind zwar da, aber teils zu weit hergeholt, als dass wir dies noch für den Normalleser plausibel machen könnten):

Spiegel Online hat sich am 18.12.2014 mit der Ver.di-Forderung für den Sozial- und Erziehungsdienst befaßt: Gehaltsrunde für Erzieher: Schlecht bezahlt - gut gefordert.

(In der Neuen Caritas liest man gleichzeitig: "Keine Angst vor Streiks".  [Wir werden darauf zurückkommen; vorläufig sei die sarkastische Bemerkung erlaubt, dass die Caritasbeschäftigten sich vor allem deswegen nicht vor Streiks fürchten müssen, weil diese in das Ressort der Gewerkschaft fällt, in denen der gewerkschaftliche Organisationsgrad der Beschäftigten von Caritas und Kirche  "sehr gering" sei und "seitens der Mitarbeitenden Forderungen nach einer gewerkschaftlichen Beteiligungen nicht zu erkennen" seien.])

Bei Youtube gibts ein schönes Video über: Das Wunder von Wunsiedel.

Die Tagesschau berichtet: Franziskaner vor der Pleite

Und der Bayerisch Rundfunk berichtet: Schöne Bescherung für Bayern: 12 Prozent mehr Kirchensteuereinnahmen. Unser Thema sind bekanntlich die Tarifverhältnisse bei Caritas und Kirche. Hier lässt sich dann anmerken:
Ein Übergreifen der Steigerungen auf die Vergütungen der Beschäftigten konnte verhindert werden!

Die Tarifabschlüsse 2014 lagen zwischen 2 und 4 %; im öffentlichen Dienst (Gemeindebereich) und bei der Katholischen Kirche in Bayern gab es 3 % ab März bzw. eine Mindesterhöhung von 90 Euro. Bei der Caritas konnte das erfolgreich abgewendet werden: die Erhöhungen bewegen sich hier bei exakt 1,5 % (= Erhöhung ab 1.7. durch Einmalzahlung im Dezember 2014).

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