am 21. August 2013 im ver.di-Haus Saarbrücken
Infoblog für Verdi-Betriebsgruppen in Caritas-Einrichtungen & Interessierte. In Bayern und anderswo.
Mittwoch, 14. August 2013
Dienstag, 13. August 2013
Ver.di zeigt Gesicht in kirchlichen Betrieben

Mit einer bundesweiten Unterschriftenaktion in Einrichtungen und Betrieben der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) verstärken diakonische Mitarbeitervertretungen und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Bemühungen für die Anerkennung demokratischer Grundrechte. „Wir fordern gemeinsam mit den Beschäftigten in kirchlichen Einrichtungen eine gerechte Bezahlung, reguläre Tarifverhandlungen, das Streikrecht sowie die gleichen Mitbestimmungsrechte wie für Betriebsräte in weltlichen Einrichtungen“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler zum Auftakt der Unterschriftenaktion. Ergänzt wird die Unterschriftensammlung von einer Onlinepetition (Link zur Petition).
Denn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in kirchlichen Einrichtungen würden noch immer grundlegende demokratische Rechte vorenthalten, sie seien nach wie vor Beschäftigte zweiter Klasse. Es zeichne sich ab, dass die EKD auf ihrer Synode in Düsseldorf vom 7. bis 13. November 2013 Kirchengesetze erlassen wolle, die Streikrecht und echte Mitbestimmung verhindern sollen. „Unterschriftenaktion und Onlinepetition sollen ein Zeichen setzen: Die Beschäftigten wehren sich gegen Bevormundung. Wir fordern gleiche Rechte für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, betonte Bühler.Flugblatt "ver.di zeigt Gesicht in kirchlichen Betrieben als pdf"
Die in der gemeinsamen Aktion von ver.di und der Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft von Mitarbeitervertretungen in der Diakonie (Buko) gesammelten Unterschriften sollen am 9. November 2013 dem Rat der EKD und der Kirchenkonferenz überreicht werden.
Natürlich spricht nichts dagegen, die Petition auch als Beschäftigte bei Caritas und Katholischer Kirche zu unterstützen. Im Gegenteil!
Montag, 12. August 2013
Countdown zum 31.12.2013 - Teil II.
bis zum 31.12.2013 müssten kirchliche Träger rechtsverbindlich die Grundordnung in ihrer Satzung übernehmen, wenn weiterhin das kirchliche Arbeitsrecht angewendet werden soll. Ansonsten sind die Vorgaben des weltlichen Arbeitsrechts anzuwenden, und ein Betriebsrat (bei juristischen Personen des privaten Rechts wie einer GmbH, einer gGmbH, einem e.V. usw) oder ein Personalrat (bei juristischen Personen wie Körperschaften oder Stiftungen des öffentlichen Rechts) zu bilden.
Die Abgrenzung erfolgt ausschließlich anhand der Rechtsnatur des Arbeitgebers. Gem. § 130 BetrVG findet das Betriebsverfassungsgesetz keine Anwendung auf Verwaltungen und Betriebe ... der Körperschaften Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts. Eine Überschneidung der unterschiedlichen Mitbestimmungsgesetze ist daher ausgeschlossen.
Die erste Meldung (wo wäre eigentlich jetzt schon ein Betriebs- oder Personalrat zu bilden?) haben wir Ende Juli gebracht: "klick"
Heute gehts um die Frage, ob der 31.12.2013 abgewartet werden muss, und ob es möglich ist, vorab entsprechende Vorarbeiten zu leisten:
Die Abgrenzung erfolgt ausschließlich anhand der Rechtsnatur des Arbeitgebers. Gem. § 130 BetrVG findet das Betriebsverfassungsgesetz keine Anwendung auf Verwaltungen und Betriebe ... der Körperschaften Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts. Eine Überschneidung der unterschiedlichen Mitbestimmungsgesetze ist daher ausgeschlossen.
Die erste Meldung (wo wäre eigentlich jetzt schon ein Betriebs- oder Personalrat zu bilden?) haben wir Ende Juli gebracht: "klick"
Heute gehts um die Frage, ob der 31.12.2013 abgewartet werden muss, und ob es möglich ist, vorab entsprechende Vorarbeiten zu leisten:
Freitag, 9. August 2013
Diakonie auf dem Weg zu Tarifverträgen?
Nach Niedersachsen gibt es jetzt auch in Baden-Württemberg eine Prozessvereinbarung zwischen Diakonie und Ver.di:
- Evangelische Stadtmission Heidelberg/Ver.di - Prozessvereinbarung vom 2.8.2013
- Text der Prozessvereinbarung
Donnerstag, 8. August 2013
Weg mit Pepp!
PEPP nicht einführen
ver.di warnt gemeinsam mit attac, Sozialverbänden, Ärzte- und Patientenorganisationen vor der Einführung des pauschalierenden Entgeltssystems Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP). In einer Petition fordern die Organisationen die kommende Bundesregierung auf, PEPP nicht einzuführen. Innerhalb eines Monats hat die Initiative bereits über 2000 Unterstützerunterschriften erhalten, darunter 60 von Klinikleitungen.
Hier gehts zur Petition:
PEPP nicht einführen! - Gegen das Pauschalierende Entgeldsystem Psychiatrie und Psychosomatik (Pepp)
Weitere Infos:
Mittwoch, 7. August 2013
Umkleidezeit ist Arbeitszeit
In der Augustausgabe der ver.di-Betriebszeitung im Krankenhaus Püttlingen, "Sp(r)itzenblatt" befasst sich die ver.di Betriebsgruppe mit der Umkleidezeit, die nach dem BAG-Urteil vom September 2012 als Arbeitszeit zu werten ist. Aktuell verhandelt der Betriebsrat. Die Ansprüche sollen rückwirkend zum 1. Januar anerkannt werden. Das besagt eine gemeinsame Erklärung von Geschäftsführung und Betriebsrat.
zum "Spritzblatt" (Link)
(was eine Betriebsgruppe doch so alles anstellen kann)
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"Und geben Sie den Hinweis auf diesen Blog auch an Freunde und Kolleginnen und Kollegen weiter! Denn nur in einer großen Gemeinschaft kommen wir voran!" FlyerzumBlog
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(was eine Betriebsgruppe doch so alles anstellen kann)
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Montag, 5. August 2013
Mit zehn vorzüglichen Tipps gegen das Zutrittsrecht der Gewerkschaften
...ergänzt die ak.mas unter dem Titel Hilfe, die Gewerkschaften kommen den durch den DCV empfohlenen Exorzismus "Stellungnahme/Argumentationshilfe: Gewerkschaftliche Betätigung/Beteiligung in der Caritas"
Samstag, 3. August 2013
Freitag, 2. August 2013
Donnerstag, 1. August 2013
Was tun, um den ErzieherInnenmangel zu beheben?
Wenn ein Mangel an qualifiziertem Personal besteht - und das wird heute landauf und landab für die ErzieherInnen verkündet - dann gibt es nur wenige Möglichkeiten zu Abilfe:
Zeitdruck macht Erzieherinnen krank
meldet heute KNA. Nach einer neuen Studie seien Erzieherinnen deutlich häufiger krank als Frauen mit anderen Berufen.
Nähere Informationen zu der Untersuchung, die von der Unfallkasse NRW und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in Auftrag gegeben und von der Berliner Alice-Salomon-Hochschule durchgeführt worden ist, finden sich auf RP-Online
Nähere Informationen zu der Untersuchung, die von der Unfallkasse NRW und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in Auftrag gegeben und von der Berliner Alice-Salomon-Hochschule durchgeführt worden ist, finden sich auf RP-Online
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